Retrieval finds. Evidence governance decides.
Retrieval beantwortet, welche Informationen für eine Frage relevant sind. RetrieX beantwortet die entscheidende nächste Frage: Welche konkrete KI-Aussage wird von dieser Evidenz tatsächlich getragen – und wo muss die Antwort enden?
Produkt A ist für Temperaturen von -10 °C bis 60 °C spezifiziert.
Technische Eigenschaften sind belegt. Eine ausdrückliche Freigabe für Anwendung B ist nicht dokumentiert.
Gefundener Kontext ist noch keine belastbare Aussage.
Zwischen Retrieval und finaler Antwort liegt eine eigene Entscheidungsaufgabe: prüfen, was die vorhandene Evidenz tatsächlich rechtfertigt.
Relevanter Kontext ist noch kein Beleg für jede Aussage.
Ein Dokument kann für eine Frage hochrelevant sein, ohne einen konkreten Claim vollständig zu belegen. Besonders bei Freigaben, Zahlen, Preisen, Empfehlungen oder Beziehungen zwischen Produkten reicht thematische Nähe allein nicht aus.
Evidence beantwortet nicht nur: „Welche Quelle wurde gefunden?“ – sondern: „Welche konkrete Aussage trägt diese Quelle tatsächlich?“
Was darf die KI tatsächlich behaupten?
Enterprise-Governance endet nicht bei Datenzugriff und Tool-Rechten. Für produktive Antworten braucht es auch eine Grenze für die Aussage selbst.
Welche Daten und Wissensräume darf das System verwenden?
Welche Aktionen und Tools darf ein System kontrolliert ausführen?
Welche Claims darf die Antwort auf Basis der vorhandenen Evidenz machen?
Die Beleglage bestimmt die Reichweite der Aussage.
RetrieX bewertet, ob die verfügbare Evidence eine konkrete Aussage in der vorgeschlagenen Stärke trägt. Fehlt diese Grundlage, muss die Antwort enger formuliert werden oder die Unsicherheit sichtbar machen.
Eine Quelle neben jeder Antwort beweist noch nicht jeden Satz.
Quellenanzeige schafft Nachvollziehbarkeit. Aber erst die Prüfung einzelner Claims zeigt, ob die Quelle die tatsächliche Aussage unterstützt – und ob andere Quellen widersprechen.
RetrieX verbindet Quellenanzeige mit Claim-Prüfung, Support-State, Konflikterkennung und einer an die Beleglage gebundenen Antwortgrenze.
Nicht jede Antwort ist gleich gut belegt.
Support-Zustände machen sichtbar, wie stark ein konkreter Claim durch die verfügbare Evidenz tatsächlich getragen wird.
Die relevante Aussage ist durch passende Evidence belegt.
Ein Teil der Aussage ist belegt; die Antwort muss enger bleiben.
Es gibt Signale, aber keine ausreichend belastbare Grundlage für eine starke Aussage.
Quellen oder Wissensräume liefern relevante, nicht still vereinbare Aussagen.
Eine begrenzte Antwort kann die bessere Antwort sein.
Wenn wichtige Evidence fehlt, sollte ein produktives KI-System keine Lücke mit Plausibilität füllen. RetrieX ist darauf ausgelegt, fehlende Belege, Unsicherheit oder Konflikte sichtbar zu machen und die Aussage entsprechend zu begrenzen.
Eigenschaften vorhanden. Keine ausdrückliche Freigabe in den verfügbaren Quellen.
Bounded answerDie dokumentierten Eigenschaften lassen sich bestätigen. Eine offizielle Freigabe für Anwendung B ist in den verfügbaren Quellen nicht belegt.
Was passiert, wenn Ihre KI die Antwort nicht beweisen kann?
Prüfen Sie mit realen Unternehmensfragen, welche Aussagen Ihre vorhandene Wissensbasis tatsächlich trägt.